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Entwicklungshilfe beginnt im Einkaufskorb!

Wer Billigprodukte kauft, der weiß, dass ein Produkt nur billig verkauft werden kann, wenn es billig produziert wird. Hersteller zahlen ihren Arbeitern Cent-Löhne, Kinder sind noch billiger. Von diesem Lohn wird niemand satt.

Doch auch die Qualität ist billig – Kleidung oder Kinderspielzeug halten nicht lange oder sie enthalten chemische Zusätze, die stark krebserregend sind.

Viele Billigprodukte tragen das Blut von Kinderhänden.

Die Konsumenten tragen dafür einen Teil Mitverantwortung.
Achten Sie auf Siegel und Zertifikate, die fair produzierte und fair gehandelte Produkte auszeichnen.

Gütesiegel und Zertifikate

Das Faitrade-Siegel zeichnet Lebensmittel wie Schokolade, Bananen, Fruchtsäfte, Vanille und Honig, aber auch Wein, Pflanzen und Sportbälle aus.
 

 

Das "Good-Weave"-Siegel, das das Rugmark-Siegel abgelöst hat, garantiert durch unabhängige Kontrollen, dass Teppichknüpfer nicht unter 14 Jahre alt sind und den Mindestlohn des jeweiligen Landes erhalten.

EL PUENTE ist eine Organisation des Partnerschaftlichen Handels. Seit über 35 Jahren fördert EL PUENTE Kleinbetriebe und Genossenschaften in Entwicklungsländern durch die Vorfinanzierung ihrer Lieferungen, langfristige Zusammenarbeit und Zahlung von Preisaufschlägen für Gemeinschaftsaufgaben. EL PUENTE arbeitet nicht gewinnorientiert und leistet Hilfe zur Selbsthilfe unter Ausschaltung des profitorientierten Zwischenhandels. EL PUENTE setzt sich in der Öffentlichkeitsarbeit für gerechten Welthandel und eine selbstbestimmte Entwicklung in den Partnerländern ein.

dwp importiert Lebensmittel und Kunsthandwerk zu fairen Preisen und Konditionen – wie z.B. Bio- und Sozialzuschlägen sowie der Zahlung von Vorfinanzierungen - und beliefert als Großhändler Welt- und Naturkostläden in ganz Deutschland und Österreich. dwp wurde 1988 aus Weltläden der Region Oberschwaben gegründet. Inzwischen verbindet dwp eine partnerschaftliche Handelsbeziehung zu mehr als 60 Produzentengruppen und den darin zusammengeschlossenen zehntausenden von ProduzentInnen und Kleinbauernfamilien weltweit.

Das fairfleurs-Siegel entstand auf Initiative von Fairtrade speziell für Schnittblumen. Umweltschutz und nicht gesundheitsschädliche Produktionsbedingungen stehen im Vordergrund.