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CDA hilft - jetzt mitmachen

Schule statt Steinbruch

Im vergangenen Jahr hatte der CDA-Vorsitzende Karl-Josef Laumann Indien besucht, sich von den Steinbrüchen und Betrieben, in denen Kinder schuften, ein Bild gemacht. „Wer als Kind im Steinbruch arbeiten muss, dessen Leben endet, bevor es richtig anfängt: Viele erkranken an Staublunge und sterben früh. Und sie können nicht zur Schule gehen“, so Laumann.  Daher komme es nicht nur darauf an, Kinderarbeit zu bekämpfen. Entscheidend sei, den jungen Menschen eine Alternative zu bieten – nämlich den Besuch einer Schule.

Diesen Worten lassen die CDU-Sozialausschüsse jetzt Taten folgen. Sie setzen sich nicht nur politisch für bessere Bildungschancen für Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern ein, sondern unterstützen eine Schule bei Kota (Bhilwara) im indischen Bundesstaat Rajasthan – eine Schule, bei der Laumann im Rahmen seines Trips auf den Subkontinent auch zu Gast war. „Ich habe dort in viele glückliche Augen geguckt“, berichtet der CDA-Vorsitzende noch heute bewegt. Kinder, deren Schicksal lange Zeit in Form harter körperlicher Arbeit, Krankheit und frühen Todes besiegelt schien, erhielten dort die Chance auf eine bessere Zukunft. „Doch sie brauchen unsere Hilfe.“ Trotz erheblicher Anstrengungen des indischen Staates, der dort geltenden Schulpflicht und des Rechts auf kostenlosen Schulbesuch  erhalten nach Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen mindestens sieben Millionen Kinder in Indien überhaupt keine Schulbildung. Weil es bei der Umsetzung der engagierten Ziele hapert, engagieren sich gemeinnützige Organisationen – gerade zugunsten benachteiligter Kinder wie Kinder von Migrant/innen, Straßenkinder und Kinderarbeiter/inne, übrigens allesamt meist Kinder von Kastenlosen.

Die von Laumann besuchte Schule wird von der indischen Organisation NEG Fire und von Misereor getragen. Die CDU-Sozialausschüsse wollen nun für drei Jahre durch Spenden die Finanzierung garantieren. Daher ruft der CDA-Bundesvorstand  die Gliederungen der CDA dazu auf, für diese Schule Geld zu sammeln – zum Beispiel mit einem Stand und einer Sammelbüchse bei Kreisparteitagen, mit einem Sponsoren-Lauf oder Versteigerungen. „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, so Laumann. Jede einzelne, noch so kleine Spende ist ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung des Projektes.

Wichtig: Geld für das Projekt nicht auf eines der CDA-Konten überweisen, sondern direkt an Misereor - Kontonummer rechts auf dieser Seite -  schicken – oder in der CDA-Hauptgeschäftsstelle nachfragen.